Dienstag, 3. Dezember 2013

Angriff auf Stournara durch POMIDA: „Die Besteuerung der Liegenschaften hat die Mittelklasse getroffen“



POMIDA (Griechische Vereinigung der Liegenschafteneigentümer)


Interview Stournaras: Die … Landlords von Ekali als Vorwand zur beschlagnahmbaren Besteuerung des städtischen Eigentums 


Mit seiner Aussage, dass mit dem Gesetzesentwurf zur doppelten Besteuerungs-Ausplünderung des städtischen unbeweglichen Vermögens „auch Ekali bezahlen muss“, hat der Finanzminister, Herr Stournaras, gestern den Mantel des Technokraten abgelegt und den bekannten und viel getragenen Mantel des Populismus angezogen und dadurch versucht, die allgemeine Meinung davon zu überzeugen, dass die neue Regelung gerecht sei, da sie die „Elite“ der griechischen Gesellschaft belasten wird. 


Die Realität jedoch ist, wie die griechischen Bürger sehr genau wissen und auch Herr Finanzminister anerkennen müsste, dass die Besteuerung der Liegenschaften die Mittelklasse - in vielen Fällen unwiderruflich - getroffen hat. Und die Besteuerung im Jahr 2014 wird noch höher als im Jahr 2013 ausfallen, v.a. für die Besitzer des abgewerteten und unvermieteten städtischen Vermögens. 


Herr Stournaras weiss ganz genau, dass die von ihm für das Parlament vorbereitete Regelung, die er leidenschaftlich verteidigt, nicht die der eigenständigen Besteuerung jeder Liegenschaft ist, die er zu Recht vor Monaten vorgeschlagen hat, aber eine andere absurde und himmelschreiend verfassungswidrige ist - ein Resultat, das auf Druck der Politiker der Päriferie entstanden ist. Ein Druck all derjeniger, die erreicht haben – bis jetzt zumindest –, dass die Belastung ihrer Wähler erleichtert wird, indem sie die ihnen zukommende Last auf die üblichen „Dummköpfe“ übertragen, d.h. auf die tausende Eigentümer städtischen unbeweglichen Vermögens des Landes, die vom Herrn Minister kollektiv als „Bewohner Ekalis“ getauft wurden. Der Finanzminister weiss letztendlich, dass wenn die „Elite der Einkommen Regenerierenden von Ekali“ steuerfrei verbleibt, die Verantwortung dafür die Mechanismen seines eigenen Finanzministeriums tragen. 


Die feste und kompromisslose Position und der Vorschlag unserer Vereinigung ist die grösstmögliche Erweiterung der Besteuerungsbasis, ohne klein-politische Ausnahmen, so dass alle Eigentümer an den Lasten teilhaben und v.a., dass diese alle bewältigen können. Und nicht, wie dies mit dem Gesetzesentwurf versucht wird, dass manchen mit Pfändungen und Gefängnis gedroht wird, weil ihnen die Bezahlung nicht möglich ist und manche unbesteuert verbleiben, weil sie die Möglichkeit hatten, den entsprechenden Druck auszuüben. 


Herr Stournaras sollte also nicht versuchen, mit Hinweisen auf Situationen wie der „Turm des Downton“ in unserem Land das Ungerechtfertigte zu rechtfertigen. Was der Hinweis angeht, dass dies im 19. Jahrhundert durch den Wirtschaftswissenschafter David Ricardo in England vorgeschlagen worden ist, wissen wir, dass der einzige „Ricardo“, den die meisten Eigentümer städtischen Vermögens im ganzen Land kennenlernen werden, damit sie ihre Liegenschaftensteuern bezahlen können, der bekannte Pfandleiher und Goldkäufer und die überall ständig wachsende Anzahl seiner Kollegen sein wird… 


Quelle: taxheaven

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