Samstag, 28. Dezember 2013

Einnahmen aus Mineralölsteuer auf dem Niveau von 2009



Tiefe Einnahmen trotz hoher Besteuerung

Die Einnahmen aus der Mineralölbesteuerung bewegen sich auf dem Niveau von 2009 trotz der Tatsache, dass sich die Steuerbelastung in den letzten drei Jahren steil nach oben bewegte. 

Es sei angemerkt, dass sich in der Zwischenzeit die MWST von 19% auf 23% und die Sonderverbrauchssteuer (EFK) für Heizöl um 450%, d.h. von 60 Euro pro 1000 Liter auf 330 Euro pro 1000 Liter, erhöht haben. 

In den 11 Monaten von Januar bis November 2013 sanken die MWST-Einnahmen aus Mineralölprodukten im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode um 346 Mio. Euro auf 2,04 Mrd. Euro gegenüber 2,35 Mrd. Euro im Zeitraum Januar – November 2012. Im gleichen Zeitraum sanken die Einnahmen aus der Sonderverbrauchssteuer für Mineralölprodukte auf 3,821 Mrd. Euro gegenüber 4,059 Mrd. Euro in der Zeit von Januar – November 2012, was einem Rückgang von 238 Mio. Euro entspricht. Auf jährlicher Basis erreichte der Verlust aus der MWST und der Kraftstoff-Sondersteuer insgesamt 584 Mio. Euro. 

Diese Entwicklung wurde sogar vom Institut für Wirtschafts- und Industrieforschung (IOBE) bestritten, welches in einer Sektor-Studie voraussah, dass sich die Einnahmen aus der Sonderverbrauchssteuer auf Heizöl im Jahr 2013 um weitere 23% erhöhen werden, obwohl diese vom Einnahme-Rückgang aus der MWST ausgeglichen werden würden. 

Es ist anzumerken, dass die Einnahmen des staatlichen Haushaltsbudgets im Jahr 2009 aus der MWST auf Mineralölprodukte 2,32 Mrd. Euro und die Einnahmen aus der Sonderverbrauchssteuer auf Energieprodukte 3,6 Mrd. Euro betrugen. Dagegen betrugen in den 11 Monaten von Januar bis November 2011 die Einnahmen aus der MWST auf Minerölprodukte 2,582 Mrd. Euro, während die Einnahmen aus der Sonderverbrauchssteuer auf Energieprodukte sich auf 4,337 Mrd. Euro beliefen. 

Laut dem IOBE führt eine Erhöhung des Durchschnittspreises für Heizöl um 10% zu einer Reduktion der Nachfragemenge um 3,9%, während eine Senkung des verfügbaren Einkommens um 10% zu einer Reduktion der Nachfragemenge um 4,2% führt. 

Quelle: tovima.gr

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