Montag, 7. Oktober 2013

Verkehrsgebühren für Schiffe



Verkehrsabgaben von 200 bis 50‘000 Euro für grosse Yachten werden voraussichtlich vom Finanzministerium evtl. schon dieses Jahr auferlegt. Ziel des Finanzministeriums ist die Erhöhung der Staatseinnahmen aber auch des Gefühls der Steuergleichbehandlung. 


Ersten Informationen zufolge werden Eigentümer jedwelcher Schiffstypen zur Zahlung einer jährlichen Verkehrsabgabe geladen, wie dies in den USA gemacht wird. 


Die Besteuerung betrifft rund 17‘000 Schiffe, die in Griechenland angemeldet sind. Die Gebühr wird aufgrund der Länge des Schiffes und der Nutzung berechnet. 


Konkret werden kleine gewerbliche Schiffe weniger bezahlen, wie dies auch für Taxis gilt, und die höchste Gebühr wird die grossen privat genutzten Schiffe betreffen. 


Gemäss den gleichen Informationen wird sich die Höhe der Gebühr von 200 Euro belaufen und kann bis 50‘000 Euro für grosse Cruiser oder Segelschiffe, die über 40 Meter lang sind, erreichen. In der Tat bewegen sich diese Zahlen nahe der Sonderabgabe, die auferlegt wurde.

Die Möglichkeit der Befreiung von der Verkehrsgebühr kleiner Schiffe unter 5 Meter und Fischerbooten wird untersucht.


Sicher ist jedoch, dass sich das Finanzministerium in die Richtung der Auferlegung der Gebühr bewegt, da es seit Jahren für dessen Anwendung unter Druck gesetzt wird. Wobei alle Steuerberater, die sich mit Schiffen beschäftigen, den Finanzminister darauf hinweisen, dass alle Schiffseigentümer ihre Gebühren bezahlen werden, einerseits weil sie über das Geld verfügen und andererseits weil sie es nicht verlieren wollen. 




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