Mittwoch, 13. November 2013

50 Ausbesserungen des neuen Einkommenssteuergesetzes



Noch ist nicht viel Zeit vergangen seit der Abstimmung des neuen Einkommenssteuergesetzes (Inkrafttretung 1.1.2014) und bereits haben Ausbesserungen durch das Finanzministerium begonnen. 

Das neue Einkommenssteuergesetz wurde letzten Sommer gutgeheissen und nach Angaben des Finanzministeriums stellt es einen Abschnitt im Steuersystem dar, im Hinblick auf die Vereinfachung und seinen Entwicklungs-Charakter. Jedoch wurde im Laufe dieser Zeit herausgefunden, dass das Gesetz viele rechtliche Mängel technischen Charakters aber auch sachliche Mängel aufweist, die korrigiert werden müssen. Im Rahmen dessen werden im November Bestimmungen, mit welchen mehr als 50 Korrekturen im Text des neuen Einkommenssteuergesetzes gemacht werden, dem Parlament vorgelegt. 

Charakteristische Beispiele von Korrekturen und Interventionen, die im Gesetzestext gemacht werden:

  • Die Klärung, welche Landwirte Buch über Ein- und Ausgänge führen müssen. Basierend auf dem bestehenden Wortlaut des neuen Einkommenssteuergesetzes und des Steuerverfahrensordnung haben alle Landwirte, unabhängig der Einkommenshöhe, Buch zu führen, da die objektive Weise zur Festlegung des Einkommens zusammen mit dem jetzt noch geltenden Einkommenssteuergesetz aufgehoben wurde.
  • Die Klärung, welche Börseninvestoren Buch führen und Steuern auf die erzielten Kaptialgewinne im Sinne des gewerbsmässigen Handels bezahlen müssen. Es wird angemerkt, dass mit dem bestehenden Wortlaut der Bestimmung, was als gewerbsmässiger Handel angesehen wird, auch diejenigen Investoren fallen, die 3 oder mehr Transaktionen innerhalb von 6 Monaten in einem organisierten Börsenmarkt tätigen.

Ebenfalls wird der Text der Korrekturen eine sehr grosse Liste von rechtlichen Interventionen technischen Charakters beinhalten, um Unklarheiten und widersprüchliche Interpretationen zu entfernen. Es wird angemerkt, dass mit dem neuen Einkommenssteuergesetz eine Reihe von Änderungen vorgenommen worden sind, wie:

  • Die Aufhebung der zusätzlichen Steuer auf Liegenschafteneinkommen
  • Der Unternehmenskauf und Kauf von Unternehmeranteilen wird als objektive Auslage angesehen (die objektiven Auslagen werden zur Berechnung des objektiven Einkommens herangezogen, welcher je nach effektivem Einkommen zur Berechnung der Steuer herangezogen wird.)
  • Aufhebung der Beschränkungen zum Kauf oder Leasing von Fahrzeugen von Unternehmen
  • Die Kapitalertragssteuer auf Liegenchaften und Aktien wird eingeführt
  • Der Steuersatz auf Mietzinse bis 12‘000 Euro wird von 10 auf 11% angehoben


Quelle: capital.gr

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